Machen Sie sich keine Sorgen

Für die meisten Fragen und Unklarheiten gibt es Antworten oder Lösungen. Schauen Sie sich doch mal in unserem Ratgeber um.

Hilfe in Notsituationen

Notfälle sind oft vermeidbar, wenn schwierige Situationen rechtzeitig erkannt und realistisch eingeschätzt werden. In einem Beratungsgespräch helfen wir gerne mit, Wege zu finden.

Die Sonnweid das Heim steht mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihrer Infrastruktur zur Verfügung.

Falls Platz vorhanden ist, kann auch eine kurzfristige Aufnahme in die Tag/Nacht-Station organisiert werden.

Telefon 044 931 59 31

 

Demenz verstehen

Dieser Ordner vermittelt auf 400 Seiten das Know-how von 40 Fachleuten – von A wie Aktivierung bis Z wie Zuwendung.

Bildungsordner «Demenz verstehen»

Angehörigengruppen

Angehörigengruppen helfen Belastungen besser aushalten zu können

Wer Menschen mit Demenz zu Hause begleitet, ist sehr grossen Belastungen ausgesetzt. Oft kann eine Gruppe von Angehörigen mithelfen, solche Belastungen besser aushalten zu können. Gerne vermitteln wir die Adressen solcher Gruppen, die sich in allen Regionen der Schweiz gebildet haben.

Folgende Organisationen bieten Gesprächsgruppen an:

Pro Senectute

Schweizerische Alzheimervereinigung

Entlastungen für Angehörige

Alleine geht es auf die Dauer nicht!

Entlastung im Alltag ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, wenn ein Kranker zu Hause betreut werden soll. Regelmässige Entlastung führt zu Erholung und hilft, neue Kräfte zu tanken.
Es gibt heute verschiedene Angebote, welche Angehörigen helfen, solche Entlastung zu erfahren.

Spazierbegleitung

Die Alzheimervereinigung und die Pro Senectute bieten Spazierbegleitungen an. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter:

www.alz.ch

www.pro-senectute.ch

Tag/Nacht-Station

Ein spezielles Angebot der Sonnweid das Heim: Zu einem reduzierten Tarif kann ein Mensch mit Demenz auf der Tag/Nacht-Station wohnen. Dieses Angebot gilt von 8 bis zu 84 Stunden. Individuell wird der gemeinsame Weg gesucht, damit längere Erholungspausen möglich sind.


Sonnweid das Heim

Ferien

Ferien sind erholsam und schaffen Distanz zum Alltag. Neue Kräfte schöpfen können, die Seele baumeln lassen. Wer einen Menschen betreut, der an einer Demenz erkrankt ist, braucht immer wieder Erholungsmöglichkeiten, damit die schwierige, kräftezehrende Betreuung möglich ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Angebote für solche Erholungspausen.

Sonnweid das Heim bietet immer Ferienplätze an, wenn der Angehörige alleine Erholung sucht. Für eine festgelegte Zeit ist der Kranke im Heim, erhält dort die für ihn notwendige Betreuung und Pflege. Diese Möglichkeit besteht für alle Kranken, unabhängig in welchem Stadium der Erkrankung sie sich befinden.

«Entlastung ohne Trennung» heisst der Slogan für erfolgreiche Alzheimerferien der Schweizerischen Alzheimervereinigung. Zehn Menschen mit Demenz und ihre PartnerInnen (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Schwiegerkinder usw) fahren gemeinsam eine Woche in die Ferien. Da sie sich alle in derselben schwierigen Situation befinden, ergibt sich der Gedankenaustausch wie von selbst. Die Angehörigen werden von freiwilligen Helferinnen und Helfern bei der Betreuung entlastet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.alz.ch

Was tun bei Verdacht auf Alzheimer?

Memory Kliniken helfen weiter!

Die Frage, ob eine fachärztliche Abklärung bei Verdacht auf Demenz sinnvoll ist, beantworten wir mit einem klaren "Ja". Oftmals haben andere Ursachen zu einem Demenz ähnlichen Verhalten geführt, oftmals ist unter guter Begleitung, medikamentöser Therapie und frühzeitiger Entlastung ein Leben möglich, welches für die Kranken selbst, aber auch für das betreuende Umfeld, entspannter erlebt werden kann. Abklärungen können über Hausärzte, in Memory Kliniken oder Psychiatrischen Universitätskliniken gemacht werden.

Link zu Memory Kliniken

„Ich glaub ich hab Alzheimer“

Gewissheit suchen und nicht in Angst leben

Hinter diesem oft achtlos gesagten Satz verbirgt sich meist eine tiefe Angst, an dieser Krankheit zu erkranken. Vor allem dann, wenn man selbst das Vergessen nicht mehr als normal bezeichnet. Diese Angst kann zu zusätzlichen Fehlleistungen führen, da man sich besonders Mühe geben will, ja nichts falsch zu machen.

Was tun, wenn man näher hinschauen will, wenn Sicherheit gefragt ist statt Verunsicherung? Erste Anlaufstelle bildet der Hausarzt. Er kann den geeigneten Weg mit dem Patienten festlegen, damit man zu dieser Sicherheit kommen kann. Manchmal fühlt man sich jedoch nicht ernst genommen und steht nach dem Arztbesuch immer noch mit den gleichen Ängsten da. Wie weiter? Nun kann der Weg zu einer Beratungsstelle führen, in ein Ambulatorium der Kliniken für Alterspsychiatrie, in eine Memoryklinik. Dort wird von Fachleuten beraten und der weitere Weg besprochen.

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